Schon gewusst?

Effektives Ausdauertraining: Belastung und Erholung müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Welches Training führt zu optimalen Trainingseffekten? Welche Geräte sollte man wie oft benutzen? Welche Auswirkungen hat eine verbesserte Ausdauer? mehr...

Effektives Ausdauertraining

Belastung und Erholung müssen beim Ausdauer-Training im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Sie müssen Ihrem Körper genügend Zeit geben, sich den Trainingsreizen anzupassen.

Aussagen wie "Viel hilft viel!" oder "Wenn es nicht weh tut, bringt es auch nichts!" sind als geradezu gefährlich entlarvt worden. Denn manch ein übereifriger Fitness-Sportler trieb sich mit diesen Einstellungen in Verletzungen, Überbelastung oder sogar ernsthafte Erkrankungen.

Glücklicherweise gelten heute mehr und mehr der Spaß an der Bewegung, mehr Wohlbefinden während und nach dem Training und gesundheitliche Verbesserungen als erstrebenswerte Ziele. Um diese Ziele zu erreichen, ist es wichtig, das Training individuell zu gestalten und so aufzubauen, dass die Trainingseffekte in einem sinnvollen Verhältnis zum Zeitaufwand stehen. Denn wer Beruf, Familienleben, Freundeskreis und Hobby unter einen Hut bringen möchte, hat nicht unbegrenzt Zeit für Fitness.

Trainiert wird die Grundlagen-Ausdauer mit wenig anstrengenden (niedrig dosierten) Aktivitäten, z.B. Laufband, Treppensteigen, Radfahren, Aerobic, und zwar 2-3 mal pro Woche. Diese dosierte Beanspruchung ermöglicht es den Organsystemen Herz, Gefäße, Blut, Atmung, Skelett, Muskulatur und dem Hormonsystem, sich anzupassen und ihre Funktionen zu verbessern.

Eine optimale Anpassung ist z.B. zwei bis drei Tage nach der letzten Belastung erreicht. In dieser Phase, der so genannten Superkompensation, ist die Leistungsfähigkeit verbessert. Setzt man jetzt den nächsten Trainingsreiz, geht man gleich von einem erhöhten Leistungsniveau aus. Bei regelmäßiger Belastung kann so die Leistungsfähigkeit kontinuierlich gesteigert werden. Die Summe der Verbesserungen macht sich z.B. in guter Stimmung, verbessertem Schlaf und längerer Frische im Berufsalltag bemerkbar. Risikofaktoren wie erhöhte Blutfettwerte, erhöhter Blutdruck oder Blutzucker, Übergewicht oder Muskelverspannungen pendeln sich im Normalbereich ein. Im Training können Intensität und/oder Dauer der Belastung langsam gesteigert werden.

Unsere Trainer stellen Ihnen gern ein persönliches Ausdauer- Trainingsprogramm zusammen!